Jahresorden

Vereinigungs-Jahresorden 2016

Traditionell wird der närrische Reigen einer Kampagne (Session) durch die Ordensvorstellung des Jahresordens der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine e.V. eröffnet. Die Jahresorden der Vereinigung, seit vielen Jahren in Goldprägung auf grünem Email, sind begehrte Sammlerobjekte in- und außerhalb des Verbandsgebietes. Im Wechsel werden historische Gebäude, Schlösser, Brunnen und Standbilder aus den 4 Bezirken der Vereinigung dargestellt. So kommen berühmte Bauten und Skulpturen aus der Westpfalz, der Vorderpfalz, Nordbaden und Mittelbaden auf diesem ausgesprochen wertvollen Karnevalsorden zu besonderen Ehren.

Der diesjährige, übrigens der 29.Verbandsorden, kommt aus dem Bezirk „Nordbaden“ und trägt das Motiv des

„Wasserturm Mannheim"

Hier einige Informationen zum Ordensmotiv und zur Ordensvorstellung!

Im Jahre 2014 feierte der Mannheimer Wasserturm sein 125jähriges Jubiläum - Erbaut wurde der Wasserturm von 1886 bis 1889 am heutigen Friedrichsplatz nach den Plänen von Gustav Halmhuber. Der Turm ist 60 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 19 Meter. Er war der erste städtische Wasserturm Mannheims und hatte anfangs alle Funktionen der Trinkwasserversorgung zu erfüllen, inklusive der Aufrechterhaltung eines konstanten Wasserdrucks. Nach dem Bau des höher gelegenen Wasserturms Luzenberg 1909 diente er noch bis zum Jahr 2000 als Reservehochbehälter.

Der Mannheimer Wasserturm ist ein sehr bekanntes und gemeinhin das beliebte Wahrzeichen von Mannheim. 

Baustil: 
Mit dem Bau des Wasserturms wollte die aufstrebende Stadt technisch und städtebaulich ein Zeichen setzen. Die Gestaltung sollte also außergewöhnlich, imposant und zeitlos schön sein. Römischer Monumentalstil und neubarocke Elemente bildeten die Grundlagen der Architektur und sind heute Teil der größten zusammenhängenden Anlage des deutschen Jugendstils. 

Der Bildhauer Ernst Westphal schuf die Sandsteinfiguren am Turm. Auf dem kegelförmigen, in Teilflächen gegliederten Kupferdach befindet sich eine etwa 3,50 m hohe, von Johannes Hoffart entworfene und in Kupferblech ausgeführte Statue der Amphitrite, der Gattin des Meeresgottes Poseidon aus der griechischen Mythologie. Das kleine Wasserbecken wird von mehreren Figuren von Nixen und Tritonen aus Bronze verziert. Zentauren aus Stein schmücken das große Wasserbecken. Bei Dunkelheit bietet die Anlage durch die Beleuchtung des Turmes und der Wasserspiele (an Wochenenden und Feiertagen auch bunt beleuchtet) ein äußerst stimmungsvolles Bild.

Zerstörung und Wiederaufbau:
Bei der Bombardierung Mannheims im Zweiten Weltkrieg wurde der Turm schwer getroffen, wobei insbesondere das Dach zerstört wurde, während der Wasserbehälter vergleichsweise einfach repariert werden konnte.

Bis in die 1950er Jahre trug er lediglich ein Behelfsdach. Da der Wasserverbrauch durch die Neubebauung der zerstörten Mannheimer Innenstadt stark anstieg, war die Erhöhung des Wasserdrucks notwendig. Die Stadt plante daher, das Volumen des Wasserturms von 2000 auf 3000 Kubikmeter zu steigern, wofür man den Turm hätte erhöhen müssen, was angesichts des im Krieg zerstörten Daches keiner Zerstörung der noch vorhandenen Bausubstanz bedurft hätte. Die Stadt hat 1955 daher einen Ideenwettbewerb zur Erhöhung des Turms ausgeschrieben, den der Architekt Rolf Vollhard gewann. Sein Entwurf sah einen neuzeitlichen Aufsatz für den Turm vor, als trennendes Element zwischen altem Sockel und neuem Aufsatz wäre ein rundum verglaster Balkon angebracht worden. Der Siegerentwurf löste Entrüstung unter der Bevölkerung aus, so dass die Planungen verworfen wurden und sich der Mannheimer Gemeinderat 1962 für eine originalgetreue Rekonstruktion des Turms entschied, die 1963 durchgeführt wurde. Die Rekonstruktion erfolgte unter der Leitung von Ferdinand Mündel. Die Amphitrite auf der Spitze des Turms von Johannes Hoffart wurde von Hayno Focken nachgebildet.

Der Turm wurde 1986/87 restauriert und steht seit 1987 sehr zur Freude der Mannheimer Bürger unter Denkmalschutz. (Quelle: Wikipedia)

Nun hat sich, wie vorgenannt die Vereinigung Badisch Pfälzischer Karnevalvereine im Allgemeinen und der Bezirk Nordbaden im Besonderen entschlossen, diesen herrlichen Mannheimer Wasserturm als Ordensmotiv in seine äußerst wertvolle Sammlung aufzunehmen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wird am
Mittwoch, den 21. Oktober 2015 um 18.00 Uhr

der neue Jahresorden ausgiebig begutachtet und der Öffentlichkeit präsentiert. Die Vereinigung Badisch Pfälzischer Karnevalvereine e.V. mit Sitz in Speyer/Rhein lädt hierzu zusammen mit der Stadt Mannheim und der MVV in den Wasserturm Mannheim.

Veranstaltungsort: Wasserturm Mannheim, Friedrichsplatz in 68161 Mannheim

Freuen wir uns auf den neuen Jahresorden der Vereinigung Badisch Pfälzischer Karnevalvereine für die Kampagne 2015/2016.

Rainer Holzhauser
Pressereferent

Vereinigungs-Jahresorden 2015 kommt aus der Mittelbaden

Traditionell wird der närrische Reigen einer Kampagne (Session) durch die Ordensvorstellung des Jahresordens der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine e.V. eröffnet. Die Jahresorden der Vereinigung, seit vielen Jahren in Goldprägung auf grünem Email, sind begehrte Sammlerobjekte in- und außerhalb des Verbandsgebietes. Im Wechsel werden historische Gebäude, Schlösser, Brunnen und Standbilder aus den 4 Bezirken der Vereinigung dargestellt.

So kommen berühmte Bauten und Skulpturen aus der Westpfalz, der Vorderpfalz, Nordbaden und Mittelbaden auf diesem ausgesprochen wertvollen Karnevalsorden zu besonderen Ehren.

Der diesjährige, übrigens der 28.Verbandsorden, kommt aus dem Bezirk Mittelbaden und trägt das Motiv des „Badischen Landesmuseum Schloss Karlsruhe“.

Hier einige Informationen zur Ordensvorstellung und zum Ordensmotiv:
Die Stadt Karlsruhe feiert in 2015 ihren 300.Stadtgeburtstag, Grund genug, den Jahresorden der Vereinigung, der dieses Jahr aus dem Bezirk Mittelbaden kommt, dem Schloss und somit der Stadt Karlsruhe zu widmen.

Hier noch einige Informationen zum Ordensmotiv:

Schloss Karlsruhe
Das Karlsruher Schloss wurde ab 1715 im Stile des Barocks als Residenz des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach errichtet. Es diente bis 1918 als Residenzschloss der Markgrafen bzw. Großherzöge von Baden. Heute ist in dem Gebäude das Badische Landesmuseum und ein Teil des Bundesverfassungsgerichtes untergebracht.

Baumeister des ursprünglichen Gebäudes war Jakob Friedrich von Batzendorf. Der erste Bau wurde teilweise aus Holz errichtet und musste bereits 1746 grundlegend saniert werden, wobei die Holzkonstruktionen durch einen Neubau in Stein ersetzt wurde. Das Schloss umfasste zwei Stockwerke sowie Mansarden im Dachgeschoss, an das Corps de Logis schlossen sich lange Seitenflügel an. Der siebenstöckige Turm (51 m hoch) nördlich des Corps de Logis stand ursprünglich frei und war nur durch offene Holzgalerien mit dem Hauptbau verbunden.

Mit Beginn der Regentschaft von Karl Friedrich wurde das Schloss nach mehrfach geänderten Plänen von Balthasar Neumann durch den früheren Hofjunker Friedrich von Kesslau bis 1770 umgebaut. Auffälligste äußere Merkmale dieses Umbaus waren die größeren Fenster und Türen sowie die beiden Pavillonbauten zwischen dem Mitteltrakt und den Seitenflügeln der Anlage. Im Jahr 1785 erfuhr der Schlossturm durch Wilhelm Jeremias Müller eine Verkürzung und erhielt ein Kuppeldach.

Im Zuge der Märzrevolution wurde Großherzog Leopold 1849 vorübergehend aus dem Schloss vertrieben. Das endgültige Ende der Nutzung des Schlosses als Familienresidenz war mit der Abdankung des letzten badischen Monarchen Friedrich II. 1918 besiegelt. Seit 1919 dient das Gebäude als Badisches Landesmuseum.

Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Karlsruher Schloss im September 1944 durch Bombenangriffe aus. Zwischen 1955 und 1966 wurde es als Museum wiederaufgebaut. Dabei wurde nur die äußere Fassade originalgetreu wiederhergestellt. Im Inneren entstanden moderne Ausstellungsflächen. Die Schlossfassade wird bis zum Stadtgeburtstag von Karlsruhe im Jahr 2015 umfassend saniert. (Quelle: Wikipedia)

Rainer Holzhauser
Pressereferent

Vereinigungs-Jahresorden 2014 kommt aus der Vorderpfalz

Orden zeigt das Historische Rathaus Grünstadt

Das Historische Rathaus in der Grünstadter Fussgängerzone hell erleuchtet, vor dem Eingang stehen Karnevalisten in roten Jackets und begrüßen die Gäste auf besonders charmante Art und Weise. Im Vorraum nette Damen von der Stadtverwaltung, die Begrüßungsgetränke reichen und für das standesgemäße Entrè sorgen.

Im Trauzimmer nebenan bereits närrische Betriebsamkeit und freundliches Lachen. Zu den rot gewandeten Narren mischen sich blaue Verbandsjacken und Mützen mit dem Goldenen Löwen. Die Vereinigung Badisch Pfälzischer Karnevalvereine e.V. mit Sitz in Speyer/Rhein war mit einer Ausnahme vollständig mit ihrem Präsidium angetreten, um den neuen Verbandsorden des Jahres 2014, in diesem Jahr aus dem Bezirk Vorderpfalz, der Öffentlichkeit vorzustellen.

Voller Stolz begrüßte der Sitzungspräsident Gerd Walter die zahlreichen Gäste, nicht ohne dass seine Elferräte, die sicherlich den Zusatz „Goldkelchen“ verdient hätten, aus voller Brust gekonnt ein Begrüßungslied mit Hinweis auf das Historische Rathaus intonierten.

In „Büttenlaune“ dann auch der Bürgermeister von Grünstadt Klaus Wagner, der kurzweilig und sehr unterhaltsam vorstellte, begrüßte, hervorhob, lobte und erzählte. Nicht zuletzt sein historisches Rathaus lag ihm am Herzen und er verkaufte die Story rund um das Rathaus professionell und mit viel Herzblut. Stolz wurden die Vorzüge dieses herrlichen Gebäudes im Stadtkern von Grünstadt erläutert und gar für künftige Trauungen den Anwesenden angeboten.

Und solche ein denkwürdiges Gebäude ziert nicht nur die Füssgängerzone im Stadtkern, sondern jetzt auch den neuen Orden des Verbandes. Der wurde vom Präsidenten der Vereinigung Jürgen Lesmeister vorgestellt und ausführlich beschrieben. Die 64.Weingräfin (Johanna Kolb aus Kirchheim), in Deutschland übrigens die Einzige, durfte im Anschluss zusammen mit dem Bürgermeister den Orden feierlich enthüllen. Zum Vorschein kam wieder einmal ein wunderschöner Orden, der nun in vielfältiger Art und Weise nicht nur im Karneval in ganz Deutschland Werbung für Grünstadt machen wird.

Und verliehen wurde er auch gleich. Vom Bürgermeister über die Weingräfin, das Vorstandsmitglied der 1.Sparkasse Rhein-Haardt Bad Dürkheim Karl Mang, Albert Monath, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Grünstadt GmbH sowie dem Diplom-Verwaltungswirt (FH) Leiter des Ordnungs- und Sozialamtes der Stadtverwaltung Grünstadt. Selbstredend schmückt jetzt auch der Orden den Hals des Ehrenvorsitzenden der Siedler Gemeinschaft Grünstadt Gerhard Laubersheimer.

Das Präsidium der Vereinigung, allen voran der Ehrenpräsident Günter Hauck, erhielt im Anschluss nun auch den Orden verliehen. Somit ist die Ausstattung unter der Smokingfliege zwischen dem Revers komplett, die Kampagne kann kommen. Sie haben ihn sich auch verdient, denn sie haben ganzjährig viele Aufgaben für die Erhaltung unserer Fasnachtstradition und das ehrenamtlich.

Und noch jemand hatte sich den Orden redlich verdient, die 1. Vorsitzende der Siedler Gemeinschaft Grünstadt, Beatrix Schmidt, die eine hervorragende Mannschaft präsentierte und mit netten Worten ihren Stolz auf diesen tollen Verein eindrucksvoll zum Ausdruck brachte.

Dem hatte der Bezirksvorsitzende Vorderpfalz Hans Müller, der im Vorfeld alle Fäden sorgsam gezogen und die Verbindungen hergestellt hatte, nichts mehr hinzu zu fügen. Er bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit und zeigte sich sichtlich Stolz über seinen Bezirk und die darin untergebrachten überaus gesunden und leistungsfähigen Vereine mit großem Unterstützungspotential durch Handel, Banken und Industrie. Hier ziehen noch alle an einem Strang, helfen und unterstützen sich gegenseitig. Hier stimmt die Chemie und hier gehen die Sponsoren auch noch gerne mit und bei ihren Vereinen auf die Sitzungen um gebührend zu feiern.

Der Orden war enthüllt und verliehen, was wäre jetzt schöner, als ein Loblied auf den neuen Orden zu singen und das ohne Text (den hatte er nämlich zuhause vergessen) und von keinem geringeren als Gerd Dudenhöffer, der aus den Reihen der Síedler aus Grünstadt stammt. Und wie man Dudi kennt, perfekt in Wort und Stimme und lustig und kurzweilig vorgetragen. Begeisterter Applaus von den Anwesenden und grosse Zufriedenheit rundum über das gelungene, kleine aber schöne Programm.

Es freuten sich nicht nur die Siedler samt Ihren Sponsoren, das Präsidium der Vereinigung, Stadtoberhäupter und Ehrengäste, sondern auch altgediente, nämlich die 4 Leininger in Gestalt und historischen Kostümen von Cuno II. Graf von Leiningen (Otmar Jottar (Museumsdirektor) Philipp, Graf von Leiningen (Armin Keil), Eva, Gräfin von Leiningen (Wilma Keil), Margarethe, Gräfin von Leiningen (Brigitte Kleidt) über einen gelungenen Abend zur Ordensvorstellung 2014, einem festlichen und gleichzeitig gemütlichen Abend unter Freunden in Grünstadt. Der Orden ist enthüllt, die Kampagne im Verbandsgebiet kann starten.

Rainer Holzhauser
Pressereferent

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