zur Erklärung des KV „Marlachfrösche“ vom 17.01.2026 und zu ihrem Rückzug aus der Organisation der diesjährigen „Vorderpfälzer Prunksitzung“.
- Die Vereinigung hat zu keinem Zeitpunkt die „Vorderpfälzer Prunksitzung“ abgesagt, sondern aufgrund bestimmter Vorkommnisse, die ohne Absprache erfolgt waren, sich aus der Organisation zurückgezogen. Die ursprüngliche Absage, die widerrufen und jetzt in eine „närrische Sitzung“ umgewandelt wurde, erfolgt in alleiniger Entscheidung durch den KV „Marlachfrösche“ Meckenheim.
- Zu dem Vorwurf, der Rückzug erfolgte ohne Rücksprache mit dem Verein, muss festgestellt werden, dass der KV „Marlachfrösche“ ohne Absprache mit dem Präsidium der Vereinigung, aus eigener Initiative der Verbandsgemeinde Deidesheim den Vorschlag, eine Seniorensitzung zu integrieren, gemacht hatte. Damit sprangen die KV „Marlachfrösche“ für den KC Deidesheim 2003 in die Bresche, da dieser die Seniorensitzung aufgrund einer kurzfristigen Hallenschließung absagen musste. Dieser Sachverhalt war bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im dortigen Amtsblatt weder den teilnehmenden Vereinen, Gruppen aus der Vorderpfalz noch dem Präsidium der Vereinigung bekannt.
- Die Veröffentlichung im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Deidesheim, wo die „Vorderpfälzer Prunksitzung“ als Seniorensitzung mit freiem Eintritt beworben wurde, hat zu vielen Irritationen gesorgt, da die Besucher zuvor ihre Eintrittskarten zu einem Preis von 19 Euro erworben haben. Auch wenn die Kosten für die Senioren von der VG Deidesheim übernommen werden sollten, kann es nicht dazu führen, dass für eine Veranstaltung, für die andere Besucher Eintrittsgeld gezahlt haben, öffentlich mit freiem Eintritt beworben wird.
- Es muss klargestellt werden, dass die Vereinigung ihren Rückzug in keiner Weise aufgrund der Integration von Senioren in die Sitzung veranlasst habe. Die Fasnacht steht für einen generationsübergreifenden Zusammenhalt aller Altersgruppen, von Jung bis Alt.
- Die Vereinigung bedauert, dass aufgrund dieser Vorkommnisse, es zu dieser Entscheidung gekommen ist, sieht sich selbst in der Pflicht, die Zusammenarbeit mit den KV „Marlachfrösche“ zu analysieren und freut sich, dass auch der örtliche Ausrichter weiterhin zur Vereinigung bekennt.
- Entgegen anders lautenden Gerüchten ist es unzutreffend, dass das Präsidium der Vereinigung den aktuellen Bezirksvorsitzenden aufgrund dieser eingetretenen Situation, die zwischen den KV „Marlachfrösche“ und ihm entstanden sind, aufgefordert habe, von seinem Amt zurückzutreten. Die Entscheidung zu diesem möglichen Schritt liegt im alleinigen Entscheidungsbereich der betreffenden Person. Dem Präsidium ist solch einen Schritt des Bezirksvorsitzenden bisher nicht bekannt.
Presse: Jochen Willner

