Viel Zuspruch für Haus der Badisch-Pfälzischen Fasnacht
Die Kult(o)ur-Nacht hat in Speyer inzwischen Tradition. Nach dem die Stiftung des Hauses der Badisch-Pfälzischen Fasnacht in den letzten Monaten ihre Ausstellungsräume modernisiert und erweitert hatte, waren deren Räume in der Wormser Landstraße 265 auch erstmals im Rahmen der Kult(o)ur-Nacht für die Öffentlichkeit zugänglich. Dort wurde einiges geboten. Neben der Geschichte des Brauchtums, der Fasnacht in Baden und in der Pfalz mit ihren Einflüssen in den rheinischen, aber auch alemannischen Fasnacht, was viele Exponate von damals bis heute widerspiegeln. Es war ein Querschnitt der Geschichte der Narretei, das mit seiner Gründung im Jahr 1937 in Speyer begann und bis heute noch seinen Fortbestand hat. Das Fasnachtsmuseum zeigte eine umfangreiche Sammlung von Urkunden, alten Fotografien und Dokumenten. Auch eine große Sammlung von Karnevalsorden, altehrwürdige Narrenkappen, historische Gardeuniformen sowie fantasiereiche Kostüme waren dort zu sehen. Neu waren dort die beiden Räume mit zahlreichen Masken, Kostümen und Utensilien der Hässträger, die ihren Ursprung in der alemannischen Fasnacht haben. Das begeisterte die Besucher, die zum ersten Mal vor Ort weilten.
Und ein kleines Rahmenprogramm mit Bauchredner Pascal Huber mit seinem Vogel Diego, der sich frech, charmant und stets direkt zu äußern wusste lockte ebenso Besucher in den Turm, wie die musikalischen Songs des Entertainers Tim Steinel sowie des Alleinunterhalters DJ Tom.
Nach der Premiere in diesem Jahr wird sich die Vereinigung der Badisch-Pfälzischen Karnevalvereine auch im kommenden Jahr erneut an der Kult(o)ur-Nacht wieder beteiligen.
Presse: Jochen Willner



